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THE CLEAT ADVIZR

Service

Welcher Radschuh passt zu welchem Fuß?

Um eine gute Verbindung bemüht

Komfort, Gewicht, Passform, Stabilität – Radschuhe müssen viele und mitunter auch gegensätzliche Kriterien erfüllen. Guter Rat ist teuer, wenn aus der großen Auswahl das Lieblingsmodell herausspringen soll.
Sattel, Lenker und Pedale – das sind die gewohnten Kontaktpunkte zwischen Menschen und Maschine. Bei Verwendung von Klickpedalen sind es aber nur die Füße die fest mit dem Rad verbunden sind. Die Radschuhe werden in die Pedale „eingeklickt“ und arretiert, was eine bündige Kraftübertragung gewährleistet. Ziehen, drücken und schieben und das bei unterschiedlichsten Frequenzen und Intensitäten ist vertrauensvoll möglich.
Logisch, dass dafür sowohl Komfort als auch Passform der Schuhe elementar ist.

Ideale Radschuhe sind leicht, komfortabel, robust und sie haben eine steife Sohle. So passen sie auch nach vielen Stunden im Sattel ohne Druckstellen hervorzurufen. Die gibt es ab und zu bei italienischen „Businessleisten“, die schmal und spitz sind, deshalb breitere Füße nicht so gut aufnehmen. Breite optisch nicht so elegant wirkende Schuhe haben im Vorfußbereich mehr Raum, die Palette ist also sehr breit, jeder Fußtyp sollte sich wiederfinden können. Zu schmale Radschuhe sorgen höchstwahrscheinlich für ein Fußbrennen an der Außenseite. In weiterer Folge sorgt dies für erhöhte Spannungen der Plantarfaszie die zu einem Brennen im Fußgewölbe führen.

Fußform, individuelle Fußstellung und Passform

Es werden hierzulande grundsätzlich 3 Fußformen unterschieden:
griechische Fußform: vorne spitz zulaufend
ägyptische Form: breiter Vorderfuß
römischer Fußtyp: quadratisch
Dazwischen gibt es alle Arten von Formen, generell muss festgestellt werden, dass die Füße mit zunehmendem Alter breiter werden!

Auf die Vielfalt der Fußformen haben Schuhhersteller reagiert, sie bieten nun ihre Fußleisten in zwei Varianten an: „normal-standard oder breit-wide“. Da diese Angaben nicht standardisiert sind von der Ausgangs-Schuhleiste abhängen, bedeutet “breit” nicht zwingend, dass genug Platz für breite Füße verfügbar ist. Die breitere Variante stellt bloß die breitere Ausführung zum Standardschuh dar, um die Schuhprobe kommt man nicht herum.

Empfehlung

Die Sohlen-Steifigkeit bringt immer Vorteile. Eine nicht nachgebende Sohle führt zu einer verlustfreien Kraftübertragung. Weiche Nylonsohlen sind da im klaren Nachteil zu hochwertigen Carbon-Sohlen. Paradoxerweise wird mehr Tragekomfort bei weniger Verwindung erreicht, eine Ermüdung durch viel Fußarbeit bleibt aus. Gerade Beinachsen während des Pedalierens und individuell angepasste Innensohlen sorgen für weniger Supination oder Pronation was zusätzliche Watt auf die Pedale bringt.

Plantare Druckverteilung

Eine ordentliche Fußbettung ermöglicht stabile Verhältnisse. An jeden Fuß individuell angepasste Einlegesohlen verbessern nicht nur den Tragekomfort auch die Kraftübertragung wird optimiert. Druckpunkte am Fuß nehmen ab und größere Fußregionen werden entlastet. 

Stiffness Index

Mit dem sogenannten „Steifigkeits- oder stiffnes Index” lassen sich Schuhe vom selben Hersteller untereinander vergleichen. Je höher die Zahl desto steifer ist die Sohle, die Werte reichen von 1-14, doch die angegebene Zahl dient leider nicht zum objektiven Vergleich. Verschiedene Marken, verschiedene Zahlen, die auch nicht als physikalische Einheit herhalten.

Dynamik und Biomechanik


Im Radschuh ist eine vollständige Auflage des Fußes an der Schuhsohle wünschenswert. So wird die Kraftübertragung auf die gesamte Fußfläche verteilt. Da das Fußgewölbe im Radschuh weder beugen noch abrollen muss herrschen statische Bedingungen vor. Für die Stabilisierung helfen Einlegesohlen, sie können mitunter sogar Fehlstellungen ausgleichen.
Da nicht nur Hohlräume unter den Füßen ausgefüllt werden, können Füße nur über positive Effekte begeistert berichten.

Kaufhilfe

Sohle raus, Fuß drauf!
Größen- und Flächenverhältnisse zeigen sich sofort. Steht der Fuß seitlich nicht weit über die Sohle hinaus, ist die Breite wahrscheinlich ok, in Länge reichen fünf Millimeter an zusätzlichen Platz. Die Zehen brauchen keinen größeren Spielraum nach vorne, er würde zusätzlich sogar ein Rutschen vom Fuß triggern. Dagegen hilft dann auch kein festeres Zuziehen der Verschlüsse.

Fußform und –Breite schon zuhause bestimmen

Mit Papier, Stift und Maßband kommen sie ihren eigenen Füßen ein Stück näher.
Das Blatt Papier liegt am Boden, mit der kurzen Seite bündig an einer Wandkante. Die Füße stehen auf dem Blatt, dabei hat auch die Ferse Kontakt zur Wand ist.
Beide Füße werden gleich belastet, indem zusätzlich das Körpergewicht nach vorne geneigt wird, ohne Fuß oder Ferse anzuheben. Nun kann der Umriss vom Fuß mit dem Stift abgezeichnet werden.
Die Fußform zeigt ihre maximale Ausdehnung bei Belastung, deshalb wird er auch in diesem Zustand abgemessen. Der Fuß soll auf der Innensohle Platz finden, deshalb wird für die Schuhgrößenbestimmung sowohl die längste als auch die breiteste Stelle des Fußes abgemessen. Nur zur Länge werden auf den gemalten Fußumriss 5mm addiert und fertig ist die Übersicht über das Ausmaß vom Fuß Areal!
Selbstverständlich lässt sich das auch professionell ermitteln, ein gut sortierter Fahrradladen hat wahrscheinlich ein sogenanntes “Brannock”-Messgerät. Mit dem lassen sich die Fußgrößen elegant abmessen.

Kniebeuge

Ist die Sohlengröße erstmal definiert, werden die Schuhe angezogen. Passt oder drückt der Schuh irgendwo, wie ist das subjektive Passgefühl?

Um der Fußarbeit beim Treten näher zu kommen helfen Kniebeugen. Die zusätzliche Bewegung sorgt für mehr Platzbedarf, ein Schnelltest der funktioniert, denn Kniebeugen verursachen eine dynamische Fuß-Schuh-Beziehung, sie imitieren die Tretbewegung.
Sitzen die Fersen, wird der Mittelfuß gut stabilisiert und bleiben die Mittelfußgelenke beim Kontakt mit dem Schaft zumindest vorerst druckfrei? Treten nur kleinste Zweifel auf, so ist es das falsche Paar!
Auch wenn sie noch so schön, günstig und ein begehrtes Einzelpaar sind, bei Belastung werden die Füße noch breiter und auch weicher. Sie bleiben keinesfalls unauffällig.

Welcher Radschuh passt zu welchem Fuß?

Um eine gute Verbindung bemüht

Komfort, Gewicht, Passform, Stabilität – Radschuhe müssen viele und mitunter auch gegensätzliche Kriterien erfüllen. Guter Rat ist teuer, wenn aus der großen Auswahl das Lieblingsmodell herausspringen soll.
Sattel, Lenker und Pedale – das sind die gewohnten Kontaktpunkte zwischen Menschen und Maschine. Bei Verwendung von Klickpedalen sind es aber nur die Füße die fest mit dem Rad verbunden sind. Die Radschuhe werden in die Pedale „eingeklickt“ und arretiert, was eine bündige Kraftübertragung gewährleistet. Ziehen, drücken und schieben und das bei unterschiedlichsten Frequenzen und Intensitäten ist vertrauensvoll möglich.
Logisch, dass dafür sowohl Komfort als auch Passform der Schuhe elementar ist.

Ideale Radschuhe sind leicht, komfortabel, robust und sie haben eine steife Sohle. So passen sie auch nach vielen Stunden im Sattel ohne Druckstellen hervorzurufen. Die gibt es ab und zu bei italienischen „Businessleisten“, die schmal und spitz sind, deshalb breitere Füße nicht so gut aufnehmen. Breite optisch nicht so elegant wirkende Schuhe haben im Vorfußbereich mehr Raum, die Palette ist also sehr breit, jeder Fußtyp sollte sich wiederfinden können. Zu schmale Radschuhe sorgen höchstwahrscheinlich für ein Fußbrennen an der Außenseite. In weiterer Folge sorgt dies für erhöhte Spannungen der Plantarfaszie die zu einem Brennen im Fußgewölbe führen.

Fußform, individuelle Fußstellung und Passform

Es werden hierzulande grundsätzlich 3 Fußformen unterschieden:
griechische Fußform: vorne spitz zulaufend
ägyptische Form: breiter Vorderfuß
römischer Fußtyp: quadratisch
Dazwischen gibt es alle Arten von Formen, generell muss festgestellt werden, dass die Füße mit zunehmendem Alter breiter werden!

Auf die Vielfalt der Fußformen haben Schuhhersteller reagiert, sie bieten nun ihre Fußleisten in zwei Varianten an: „normal-standard oder breit-wide“. Da diese Angaben nicht standardisiert sind von der Ausgangs-Schuhleiste abhängen, bedeutet “breit” nicht zwingend, dass genug Platz für breite Füße verfügbar ist. Die breitere Variante stellt bloß die breitere Ausführung zum Standardschuh dar, um die Schuhprobe kommt man nicht herum.

Empfehlung

Die Sohlen-Steifigkeit bringt immer Vorteile. Eine nicht nachgebende Sohle führt zu einer verlustfreien Kraftübertragung. Weiche Nylonsohlen sind da im klaren Nachteil zu hochwertigen Carbon-Sohlen. Paradoxerweise wird mehr Tragekomfort bei weniger Verwindung erreicht, eine Ermüdung durch viel Fußarbeit bleibt aus. Gerade Beinachsen während des Pedalierens und individuell angepasste Innensohlen sorgen für weniger Supination oder Pronation was zusätzliche Watt auf die Pedale bringt.

Plantare Druckverteilung

Eine ordentliche Fußbettung ermöglicht stabile Verhältnisse. An jeden Fuß individuell angepasste Einlegesohlen verbessern nicht nur den Tragekomfort auch die Kraftübertragung wird optimiert. Druckpunkte am Fuß nehmen ab und größere Fußregionen werden entlastet. 

Stiffness Index

Mit dem sogenannten „Steifigkeits- oder stiffnes Index” lassen sich Schuhe vom selben Hersteller untereinander vergleichen. Je höher die Zahl desto steifer ist die Sohle, die Werte reichen von 1-14, doch die angegebene Zahl dient leider nicht zum objektiven Vergleich. Verschiedene Marken, verschiedene Zahlen, die auch nicht als physikalische Einheit herhalten.

Dynamik und Biomechanik


Im Radschuh ist eine vollständige Auflage des Fußes an der Schuhsohle wünschenswert. So wird die Kraftübertragung auf die gesamte Fußfläche verteilt. Da das Fußgewölbe im Radschuh weder beugen noch abrollen muss herrschen statische Bedingungen vor. Für die Stabilisierung helfen Einlegesohlen, sie können mitunter sogar Fehlstellungen ausgleichen.
Da nicht nur Hohlräume unter den Füßen ausgefüllt werden, können Füße nur über positive Effekte begeistert berichten.

Kaufhilfe

Sohle raus, Fuß drauf!
Größen- und Flächenverhältnisse zeigen sich sofort. Steht der Fuß seitlich nicht weit über die Sohle hinaus, ist die Breite wahrscheinlich ok, in Länge reichen fünf Millimeter an zusätzlichen Platz. Die Zehen brauchen keinen größeren Spielraum nach vorne, er würde zusätzlich sogar ein Rutschen vom Fuß triggern. Dagegen hilft dann auch kein festeres Zuziehen der Verschlüsse.

Fußform und –Breite schon zuhause bestimmen

Mit Papier, Stift und Maßband kommen sie ihren eigenen Füßen ein Stück näher.
Das Blatt Papier liegt am Boden, mit der kurzen Seite bündig an einer Wandkante. Die Füße stehen auf dem Blatt, dabei hat auch die Ferse Kontakt zur Wand ist.
Beide Füße werden gleich belastet, indem zusätzlich das Körpergewicht nach vorne geneigt wird, ohne Fuß oder Ferse anzuheben. Nun kann der Umriss vom Fuß mit dem Stift abgezeichnet werden.
Die Fußform zeigt ihre maximale Ausdehnung bei Belastung, deshalb wird er auch in diesem Zustand abgemessen. Der Fuß soll auf der Innensohle Platz finden, deshalb wird für die Schuhgrößenbestimmung sowohl die längste als auch die breiteste Stelle des Fußes abgemessen. Nur zur Länge werden auf den gemalten Fußumriss 5mm addiert und fertig ist die Übersicht über das Ausmaß vom Fuß Areal!
Selbstverständlich lässt sich das auch professionell ermitteln, ein gut sortierter Fahrradladen hat wahrscheinlich ein sogenanntes “Brannock”-Messgerät. Mit dem lassen sich die Fußgrößen elegant abmessen.

Kniebeuge

Ist die Sohlengröße erstmal definiert, werden die Schuhe angezogen. Passt oder drückt der Schuh irgendwo, wie ist das subjektive Passgefühl?

Um der Fußarbeit beim Treten näher zu kommen helfen Kniebeugen. Die zusätzliche Bewegung sorgt für mehr Platzbedarf, ein Schnelltest der funktioniert, denn Kniebeugen verursachen eine dynamische Fuß-Schuh-Beziehung, sie imitieren die Tretbewegung.
Sitzen die Fersen, wird der Mittelfuß gut stabilisiert und bleiben die Mittelfußgelenke beim Kontakt mit dem Schaft zumindest vorerst druckfrei? Treten nur kleinste Zweifel auf, so ist es das falsche Paar!
Auch wenn sie noch so schön, günstig und ein begehrtes Einzelpaar sind, bei Belastung werden die Füße noch breiter und auch weicher. Sie bleiben keinesfalls unauffällig.

Fahrradspezifische Anforderungen, Athletik

Besondere Voraussetzungen beim Treten

 

Das erfüllte Bewegungsausmaß der Gelenke ist bei der Tretbewegung überschaubar. Auf der Umlaufbahn der Pedalachse bewegt sich das Pedal am äußeren Ende des Kurbelarms, der fixierte Schuh dreht sich radial zum Drehmittelpunkt – dem Tretlager – im Kreis.
Die vorliegenden Umstände beim Radfahren sind also relativ nüchtern, es werden keine großen Überraschungen während des Pedalierens zu erwarten sein.

Einzig das Aus- und Einrichten der Pedalplatten steht diesen repetitiven Grundvoraussetzungen im Weg.
Auf einer gleichbleibenden permanent wiederholten Tretbewegung können sich Symptome nur dann einschleichen, wenn die Einstellungen unsachgemäß sind. Damit sich eben keine Symptome weiterentwickeln können, ist eine mangelhafte Pedalplattenposition zu verhindern!

Cleat Setup-Einstellung der Pedalplatten
Die Cleats sollten perfekt installiert werden, denn mit der idealen Passung zwischen Fuß/ Schuh und Pedal werden Ineffizienz und Verletzungen vermieden, induzierte Kniebeschwerden, ein schwammiges Trittgefühl und erhöhte Spannungen rund um das Sprunggelenk haben somit keine Chance.

Das Optimieren vom Hot-Spot Pedal macht Sinn!

BIO-ERGONOMIE

Anatomie – Bio-Position

 

GGG und KGG /MTP1 und MTP5/ Fußwurzelknochen-Groß-und Kleinzehengrundgelenk

Der Fuß besteht in der vorderen Mitte aus 5 Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia). Diese werden an ihrem sogenannten Caput lokalisiert. Das prominente Caput des Os metatarsale 1 (Fußinnenseitig hinter der Großzehe) ist der innere knöcherne Stützpunkt, es wird mit GGG abgekürzt. Das Caput des Os metatarsale 5 (kleinzehenseitig) ist der äußere knöcherne Stützpunkt, es wird mit KGG bezeichnet. Gemeinsam mit dem Tuber calcanei am Fersenbein (Calcaneus) bilden sie eine Unterstützungsfläche in Form eines Dreiecks. Das sind die Auflagepunkte des Fußskeletts. Der Fußabdruck hat eine wesentlich größere Unterstützungsfläche, sie wird durch die vorhandenen Weichteile hervorgerufen.

Der Bandapparat sichert die Fußform ab, er ist unermüdbar und legt grundlegend den Fußabdruck fest. Ist dieser Bandapparat überdehnt kann die Fußstruktur aus sich heraus nicht mehr in die alte ursprüngliche Form zurück. Fußdeformitäten haben hier ihre Ursache

 

 

V-II-A- oder V-A-II – Ganganalyse

Die natürliche Fußstellung bestimmt die Ausrichtung der Cleats. Dabei gilt die Unterscheidung in drei Ausrichtungen – nach außen (V) oder innen rotiert (A) oder parallel (II). Blickt man von oben auf die eigenen Füße erkennt man individuelle anatomische Voraussetzungen.

Durch eine simple Ganganalyse durch beobachten der eigenen Spuren im Sand, der nassen Füße am Fließen-Boden im Bad, die Laufspur im Schnee oder Matsch oder durch einfaches wiederholtes sich hinstellen kommt die bevorzugte Fußstellung hervor.

Sind die Fersen näher beisammen und die Zehen stehen weiter auseinander stehen sie im V-Stil. Sind die Linien zwischen Großzehengrundgelenk und Ferseninnenseite nahezu parallel, stehen sie im Parallelstil (II). Zeigen die Zehen zueinander und haben die Fersen gleichzeitig mehr Abstand, stehen sie innenrotiert im A-Stil.
Werden diese individuellen anatomischen Voraussetzungen geprüft und definiert fällt es leicht die ergonomischen Perfektion zu prognostizieren, diese Erwartungshaltung wird höchstwahrscheinlich eintreffen und für stimmig befunden werden.

 

HÜFTBREITE – gerade Beinachse – in Abhängigkeit von V-II-A
Die Hüftbreite oder Standbreite kann relativ zu den Pedal-Mitte-Positionen schmal oder breit ausfallen. Schmal bedeutet der Schuh ist mehr nach innen, näher zur Kurbel, die Pedalmitte mehr über dem 4. Zehenstrahl ausgerichtet. Eine mittige Standbreite bildet sich entlang oder über dem 3. Zehenstrahl ab, bei einer breitbeinigen Ausrichtung verschiebt sich der Schuh mehr nach außen, weg vom Rahmen, in Richtung Großzehe zum 2. Zehenstrahl.

 

ANATOMIE

Fußform von Ferse strahlenförmig zur Seite nach vor:

Innenseite steiler Winkel > nach Großzehe in einer direkten Linie zurück
Außenseite flacher Winkel > kleinzehenwärts ausladend



Empfehlung zur Ausrichtung



 

 

Anatomischer Bezug am Fahrrad:

 

Die Fußwurzelknochen, genauer das Groß-und Kleinzehengrundgelenk (MTP 1 oder vereinfacht GG und MTP5 oder KG) werden idealerweise um die Pedalachse herum positioniert. Das MTP1 steht somit vor oder auf und das MTP5 hinter der Pedalachse.

 

Bioergonomische Voraussetzungen

 

MTP

Der Fuß besteht in der vorderen Mitte aus 5 Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia). Diese werden an ihrem sogenannten Köpfchen (Caput) lokalisiert. Die Mittelfußköpfchen liegen in den Gelenkpfannen der einzelnen Zehenknochen.

Die Zehengrundgelenke bekommen zur Orientierung Nummern von 1-5 (die medizinische Bezeichnung erhält Römische Ziffern von I-V). Das Großzehengrundgelenk ist das MTP Gelenk (Meta-Tarso-Phalangeal Gelenk) des ersten Zehenstrahls, deshalb MTP-1.

 

Fußskelett (Bild Dreieck)

 

Gemeinsam mit dem Tuber calcanei am Fersenbein (Calcaneus) bilden die beiden MTP´s eine Unterstützungsfläche in Form eines Dreiecks. Dies stellen auch genau die Auflagepunkte des Fußskeletts dar.

Der reale Fußabdruck hat aber eine wesentlich größere Unterstützungsfläche die durch die vorhandenen Weichteile hervorgerufen wird.

 

Bandapparat (Bild nackter Fuß)

Der Bandapparat sichert diese Fußform ab. Er ist an sich unermüdbar und legt den Fußabdruck grundlegend fest. Ist dieser Bandapparat aber überdehnt, findet die Fußstruktur von selbst nicht mehr in die alte ursprüngliche Form zurück. Bleibende Fußdeformitäten haben hier ihre Ursache.

 

 

 

 

 

Auf ein einfaches Verständnis für das V-II-A-Konzept heruntergebrochen

 

Das prominente Caput des Os metatarsale 1 – MTP1 (Fußinnenseitig hinter der Großzehe) ist der innere knöcherne Stützpunkt, es wird in unserem Fall mit GG abgekürzt. Das kleinzehenseitige Caput des Os metatarsale 5 (MTP5) ist der äußere knöcherne Stützpunkt, es wird mit KG bezeichnet.

 

Einstellung der Cleats

 

 

Individuelle Ausrichtung der Cleats mittels Sablona

 

 

BIO-ANATOMISCHER HINTERGRUND durch individuelle körperliche Voraussetzungen


Großzehen Grundgelenk GGG

Das Auffinden der Großzehen-Grund-Gelenke (GGG) auf den beiden inneren Fußseiten klappt auch durch den Schuh. Es ist jene prominente Stelle im vorderen Zehenbereich, an der sich der Fuß nach innen (in Richtung anderer Fuß) ausbuchtet. Diese Ausbuchtung kann man durch den Schuh selbst oder mit Hilfe einer zweiten Person finden. Dieser Punkt um den Fußballen, respektive seine Verlängerung nach unten, quer über die Schuhsohle stellt die vorderste Lage über der Pedalachse dar.

Ausrichtung beider Füße

Wird die Cleatmontage korrekt ausgeführt wird die typischerweise eingenommene Ausrichtung der Füße an die Cleats weitergeben. Diese Stellung lässt sich im feuchten Sandstrand gut erkennen. Sie ist entweder recht parallel, v-förmig nach außen gedreht oder pflugförmig nach innen rotiert wahrzunehmen. Deshalb die Bezeichnung V-II-A Stil.

 

Die natürliche Fußstellung lässt sich in der Grundstellung der Füße bei schulterbreitem Stand oder eben durch Betrachten der Fußspur erkennen. Sie kennen bestimmt ihre charakteristische Fußspur im Sand und wenn nicht wird mittels einer Ganganalyse ersichtlich.
Die Vielzahl an Möglichkeiten wird auf nur 3 ausschlaggebende Richtungen reduziert:
zeigen die Füße nach außen, sehen wir sie im (V), zeigen sie nach innen, bilden sie ein spitzes Dach (A) oder stehen sie annähernd parallel zueinander (II).

 

Das V-II-A-KONZEPT baut ganz selbstverständlich auf anatomische Grundlagen auf, es ist durch den Bezug auf diese individuellen Begebenheiten und der zu erreichende Cleat-Einstellung zweifellos. Die eingenommene Fußstellung mit der eben typischen Ausrichtung der Zehen will am Pedal eingeklickt unbedingt wiedererkannt werden.

 

 

Malerkrepp

Für die Einzeichnung von Orientierungspunkten wird um die Pedalplatte herum und bis zur Ferse zurück Malerkreppband aufgeklebt. Mit dieser nun leicht beschreibbaren Fläche lassen sich so alle möglichen “Geotags” vorübergehend und direkt auf die Sohle abbilden. Der hellere Hintergrund kann unter Umständen die genaue Ablesbarkeit erleichtern.

 

Kennzeichnung der Fersenmitte
Wird unter der Ferse die genaue Mitte der Sohle mit einem Strich markiert, ist der Abstand zur Sohlenkante zu beiden Seiten gleich. Diese Anzeichnung der Fersenmitte an der Schuhsohle hilft bei der Orientierung.

Vorgaben und Voraussetzungen
Rechter oder linker Schuh

Die Schuhseite bitte nicht aus den Augen verlieren, denn der auf den Kopf gestellte Schuh verdreht die Seite: aus dem rechten Schuh wird vermeintlich ein linker Schuh!

Schuhinnenseite

Es gilt als Anhaltspunkt immer die Innenseite des Schuhs!
Es sind also jene Linien, die über dem Schuhinnenrand liegen wesentlich, sie zeigen die Begrenzungen und Limits an.
Bei den Winkellinien (9°) sind beide hilfreich, also auch die, die den äußeren Schuhrand abgrenzt.

 

Der Lochausschnitt der gleichzeitig das Euroloch darstellt, lässt sich dieser Verdrehwinkel direkt an der Schuhsohle markieren. Auf beiden Schuhen umgesetzt, kann dieser Markierungspunkt zum Abgleich von Symmetrie und Stimmigkeit verglichen werden

Ist die Fußseite (L oder R) klar kann alles außer Acht gelassen werden, was nicht als L oder R erkannt wird.

 

Fazit:
Die Einstellung erfolgt mit der Sablona in kleinen und nachvollziehbaren Schritten. Mit der Absicherung und Kontrollierbarkeit bestimmter Fixpositionen sind kleine experimentelle Änderungen und probehalbe Positionen zum Austesten leicht und logisch nachvollziehbar.



 

Das Konzept geht auf!

 

Der Vollständigkeit halber sei noch auf die Beinachse hingewiesen.

 

Gerade Beinachsen

Ob im Cowboy-Stil die Knie weit nach außen rotiert sind oder die Knie beim Pedalieren nach innen 8-ern, das Halten einer geraden Beinachse unterstützt ein effizientes Pedalieren

 

HÜFTBREITE – gerade Beinachse
Eine gerade Beinachse darf am Pedal Platz nehmen.
Bei einer bestehenden Achslänge werden die Cleats für das Realisieren der individuell optimalen Beinachse zur Seite ausjustiert. In Abhängigkeit von der Hüftbreite und vom V-II-A Stil kann die Standbreite relativ zur Pedalmitte schmal oder breit ausfallen.
Dabei bedeutet schmal, dass der Schuh näher zur Kurbel steht. Die Pedalmitte ist nach außen versetzt und über dem 4. Zehenstrahl ausgerichtet.

Eine mittig ausgerichtete Standbreite bildet sich entlang dem 3. Zehenstrahl ab.
Bei einer breitbeinigen Ausrichtung verschiebt sich der Schuh mehr nach außen, weg vom Tretlager, in Richtung der Großzehe zum 2. Zehenstrahl.

BASICS

Narrow or wider

The natural distance between the feet is directly related to the hip width.
The stance width can probably become larger because of more thigh circumference. But usually the anatomical
pelvic width also corresponds to the hip width.The shoe alignment sidewards orientates to this distance.

regular Q-factors

52/53 mm

wider Q-factors

55/ 56 mm

axle extensions

15 cm

Fore or Aft

The position of the pedal axle is also depending on the shoe size

The distance from the metatarso-phalangeal-joint to the pedal axle varies.
The foot length is one variable.
Recommended orientation distances from the big toe joint are listed below:

36-38

8-10 mm behind hallux

39-41

9-12 mm behinbd hallux

42-43

10-15 mm behind hallux

44-45

12-18 mm behind hallux

46-47

14-20 mm behind hallux

Alignment

The personal feet alignment can be seen in the walking style. Externally or internally orientated heels generate different shapes of the footprints in the sand.

This characteristical footprint should be transfered to the pedals.

 

V - outward

heels point inwards

II - straight

heels are in line

A - inward

heels point outwards

Feedback

The best position gives you the best possible feedback. Pain is an indicator for any correctness or the malalignment. Accuracy is a very personal topic. If the position feels good or if any beliefs lead to this position no concept or advice could do it better.

Accessoires and features:

Ruler & Measure tool

Transfer of MPJ

Extend the line

from the metatarsophalangeal joint

to the shoebase with the 90° ruler

Distance from Saddle to axle

Take the rigtht horizontal saddle position

by using the

axle-saddle-plumb distance

Stem lenght

Measure the

stem

lenght

Use the cutouts

Mark relevant points and positions

directly on the

shoesole

Flip over

Use this side

which represents

your pedal

Use this bothsided angle

for

heel adjustment

Crank lenght

If you can`t read the cranklenght – which you usually find on the inside of the crank arm – use the tool