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Definitionen und FAQ

Die Bezeichnungen und der Verwendungszweck

Definition Cleat/ Pedalplatte

 

Die SABLONA ist eine technische Lösung für die Cleatmontage.
Sie richtet sich an Anwender von modernen Radschuhen. Diese haben eine 2 oder 3 Loch Gewindebohrung für die Aufnahme sogenannter Cleats oder Pedalplatten.
Sie werden in die jeweiligen Pedale eingeklickt um ein feste und direkte Verbindung zwischen Schuh und Pedal herzustellen.

Vergleichbar mit einer Schibindung wird der Schuh beim Sturz freigegeben aber im Betrieb in Position gehalten.

Diese Pedalplatten werden im Idealfall nach ergonomischen Gesichtspunkten montiert.

Definition Q-Faktor

Q-Faktor = Seitausrichtung

 

Der Q-Faktor ist der Abstand zur Kurbel von der Mitte des Pedals bzw. schlussendlich des Cleats bis zum Beginn des Schraubgewindes der Pedalachse, dass in die Kurbel eingeschraubt wird.

DEFINITIONEN

Erklärungen

 

 

Vorgehensweise für das Auffinden des GGG

 

Markieren des GGG und KGG am Schuh für die gewünschte Pedal-Achsmitte

 

Anatomie in Vivo:

Das Auffinden durch Abtasten des KGG am Schuhaußenrand und des GGG am inneren Schuhrand erfolgt indem sie die Schuhe angezogen haben und mit einer leichten Erhöhung der Fersen den Fuß im Vorderbereich etwas mehr belasten. Sie stehen somit mit beiden Fersen auf einem dicken Buch, Holz, Katalog oder einer Wasserwaage. Mit Kuli oder einem Filzstift werden beide vorstehenden und markanten Spots markiert. Das GGG innenseitig und wer es anatomisch gut definieren kann auch das KGG außenseitig.
Kann nur das GGG eindeutig definiert werden gilt die Empfehlung aus der Tabelle. Die Hälfte des Abstandes zwischen der Linie von GGG und KGG gilt als Pedalachsenmitte, dies ist der zentrale Bereich des Fußes der beim Pedalieren direkt über der Achsmitte steht.

 

Tabelle:

In der Tabelle werden Mittelwerte der halben Distanz zwischen Groß- und Kleinzehengrundgelenk angeführt. Fußgrößenabhängige Abstände ergeben sich dabei. Sie dienen ausdrücklich der Orientierung und können nie die wahren anatomischen Zusammenhänge beschreiben, und doch ist eine gute Annäherung zur optimalen Achsausrichtung gegeben, denn diese Annäherung kommt der durchschnittlichen Fuß-Anatomie ziemlich nahe. Durch individuelle anatomische Eigenheiten, Messfehler und Anomalien können pauschale Zahlen nicht über den realen Zustand hinweggelegt werden.
Jedenfalls sollte die definierte Linie mit der Pedalachse übereinstimmen.

 

Empfehlungen für TT/TRI: das Cleat wird weiter in Richtung Ferse montiert

 

 

Umlegen auf die Sohlenfläche- Festlegung wo später die Pedalachse hin soll

Nun erfolgt der Übertrag dieser Punkte auf die Schuhsohle. Ganz präzise klappt dies, wenn die ausgezogenen Schuhe auf der Fersenerhöhung liegen und mit einem Winkel oder dicken Hardcover Buch die senkrechte Verlängerung zur Sohle gezogen wird.
Es kommt der Bereich zwischen den beiden Knochenpunkten aus der Fußsohlen-Ansicht zustande. Zwischen diesen zwei Linien ist die potentielle und wirksamste Pedalauflagefläche.

Genau die Mitte dieser zwei Linien stimmt mit der späteren Pedalachsenstellung überein.

 

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Standbreite

 

Die Cleat-Aussparung ist seitlich gesehen mittig auf der Schablone. Da sie vom Großzehengrundgelenk aus nach hinten in Richtung Ferse verschoben wird, braucht es dazu mehr Platz vor der abgebildeten Pedalachse.

 

Gewünschte Standbreite ausgehend von der Pedalmitte

Bei einer schmäleren Standbreite (- Q) kommt die Schuhinnenseite näher an die Kurbel, der Q-Faktor wird geringer. Es gilt eine parallele Linie zu verwenden die ausgehend von der Pedalmitte (weiße Linie innerhalb 2er schwarzer Linien mit einer Aussparung in Richtung Ferse) weiter außen, also weg von der angezeichneten Kurbellinie ist. Ein breiterer Stand ( + Q) bringt die Schuhinnenseite zu mehr Abstand zur Kurbel, die parallelen Linien näher zur Schuhinnenseite / Kurbel sind entscheidend, der Q-Faktor wird größer.

 

Die definierte Linie wird mit der Schuhmitte übereingestimmt.

 

Damit das Limit der Achslänge für den erwünschten Q-Faktor erkannt werden will, sind die vom Hersteller verfügbaren Achslängen in Form einer Linie links und rechts des Cleatausschnittes abgebildet. Die jeweiligen Achslängen sind eingezeichnet, wird die andere benötigt dreht man die Schablone auf links und blättert entlang der längeren Seite um. Somit kommt der innere Abstand zwischen Schuh und Kurbel passgenau zum verwendeten Pedal zum Ablesen in Erscheinung.

 

 

Längsausrichtung ausgehend von der Achsmitte

Die vorher definierte und am Schuh angezeichnete Linie zwischen GGG und KGG vom Fußskelett ist die potentielle Achsmitte (Pedalachse). Sie befindet sich unter der anatomischen Mitte zwischen GGG und KGG im gewünschten Bereich bzw stimmt sie mit ihr überein.

 

Definition der Pedalachse in Relation zum Fuß

Der mittlere Abstand beider Zehengrundgelenke wird abgemessen.

Diese Distanz, respektive der Abstand aus der Tabelle wird zur Pedalachsmitte hinzugezählt. Das Ergebnis aus Adduktion oder Tabelle wird auf der Sablona zur Pedalmitte (weiße Linie innerhalb 2er schwarzer Linien mit den Aussparungen zu jeder Seite) hinzugemessen. Eine Linie oberhalb der Pedalachsmitte wird hierfür herangezogen. Jene Linie im Minusbereich soll eine zehenwärtige Position veranschaulichen.

 

Die neu definierte Linie wird mit der eingezeichneten Linie in Übereinstimmung gebracht

 

Empfehlung zur Längsausrichtung:

Das GGG steht mindestens auf der Pedalachse, meistens etwas weiter vorne. Dazu schiebt man die eingespannte Schablone in Richtung Ferse.

Die Linien im + Bereich zwischen +1 und +3 sind die relevanten Achspositionen.

-1 ist mehr der Vollständigkeit angegeben, eine Cleatstellung in Richtung “Spitzfuß”/ zehenwärtiger Schuhposition wird explizit nicht empfohlen.

 

 

 

 

HARDWARE

 

HERSTELLERBEDINGTE BOHRUNGEN DER CLEAT-GEWINDE

Jeder Schuhhersteller hat seine eigene Idee der Positionierung der Cleats.


Die gewünschte Pedalplattenstellung muss am Schuh und dessen vorgegebene Gewindelöcher abgebildet werden können. Dazu bieten manche Hersteller verstellbare Cleatgewinde/ Bohrungen in der Sohle an.

Diese Inserts sind trotz derselben Schuhgröße markenübergreifend nicht immer an der gleichen Stelle. Schuhhersteller verfolgen unterschiedliche Herstellungsverfahren und individuelle Konzepte, es gibt diesbezüglich keinen Standard. Verschiedene Schuhmarken auszuprobieren lohnt sich.
Sind die hardwarebezogenen Voraussetzungen erfüllt kann die ergonomische und die so gewünschte Cleatstellung erreicht werden.

 

Verstellbarkeiten Pedalcleat innerhalb der Schrauben und Beilagscheiben

 

MTB     Lochauschnitt in der Sohle durchschnittlich 4cm

Links/rechts     2cm

Vor/zurück       2cm

 

ROAD

Links/rechts     5mm    Shimano

                        4mm    Look

Vor/zurück

                        12mm  Look

                        11mm Shimano

 

 

Verstellbarkeiten in der Schuhsohle (bei beweglichen Gewinde)

 

 

Links/rechts                 1cm

Vor/zurück                   1cm/1,5 cm

 

 

 

 

HERSTELLERBEDINGTE PEDALKONZEPTE

Jeder Pedalhersteller hat seine eigene Idee der Positionierung.

Die Standhöhe, Auflagefläche und vor allem die Achslängen sind nicht immer gleich.
Die meisten Hersteller bieten neben ihrer Standardlänge mindestens eine weitere Achse an

 

 

Eigenheiten der Pedalkonzepte

 

Time:

51,7 / 54,3 mm > 2,5 mm (im Cleat)

            10°       5° zu jeder Seite

 

Look:  

53 mm > 2mm durch Beilagscheibe/ Washer

            0°         Schwarz

            4,5°      Grau    > 2,25 zu jeder Seite

            9°         Rot       > 4,5 zu jeder Seite

 

Shimano SPD:

55 mm und 52 mm > 3 mm kürzer als Standard

6°         metal   3° zu jeder Seite

 

 

SPD-SL: 52 und 56 mm > 4 mm länger als Standard

            0°         Rot

            2°         Blau     > 1° zu jeder Seite

            6°         Gelb    3° zu jeder Seite          plus seitlicher Float +/- 1,6mm

 

Wahoo

            7,5°      3,8° zu jeder Seite

            15°       7,5° zu jeder Seite

 

 

Crankbrothers

            3°         1,5° zu jeder Seite

            6°         3° zu jeder Seite

 

 

TEXT BUCH:

VERDREHUNG

Die Grundlage der Cleatrotation ist die natürliche Fußstellung. Die persönliche Fußausrichtung bildet sich an ihrer individuellen Gehbewegung ab und zeigt sich an der Form der hinterlassenen Fußspur im Sand: Entweder sie verläuft parallel, oder die Zehen oder die Fersen zeigen nach außen. Diese Ausprägung will an den Pedalen wiedererkannt werden. Im Idealfall bieten die Pedale die hardwareseitigen Voraussetzungen dafür, wie beispielsweise verschiedene Achslängen. Die Rotation wird grundsätzlich in der Mitte des im Fall verfügbaren Floatwinkels eingestellt.

Maßarbeit: Die Cleats werden nicht zwingend symmetrisch positioniert, ein Cleat-Tool kann dabei helfen.

V-II-A mal anders: Die natürliche Fußstellung – nach außen (V) oder innen rotiert (A) oder parallel (II) – bestimmt die Ausrichtung der Cleats.

Die Stellung der Cleats ist wesentlich, ihr sollte genaues Augenmerk gewidmet werden.

Voraussetzungen und körperliche Begebenheiten

 

ANATOMIE

Fußform von Ferse strahlenförmig zur Seite nach vor:

Innenseite steiler Winkel > nach Großzehe in einer direkten Linie zurück
Außenseite flacher Winkel > kleinzehenwärts ausladend



Empfehlung zur Ausrichtung



 

 

No existing tools weren`t satisfying our demands. The next step was designing the idea of a helping device

SKI BINDING TEMPLATE

Like a drilling template which is used at ski shops for the perfect alignment of the binding on both skis, there is nothing comparable for cycling shoes and it`s pedals.
Due to higher risks of falling there is maybe more expectation for precision and safety issues in ski bindings than in cycling pedals. In the ski industry the shop or the rental place have special drilling templates and with the middle of a shoe which matches the middle of the ski there are some orientation points to serve the demands for technical inspections, safety regulations and insurance companies.

In cycling nothing like this exists.

 

Different pedal concepts with different spindle lenghts

DIFFERENT CONCEPTS

As far as the consumer knows there are existing standard axle lenghts and shorter or/ and longer axles. There is no single standard-lenght which is used by all pedal manufacturers. Each brand has its own standard lenght.
From the customers point of view there is a huge variety out of which he can chose to fullfill his needs.

 

 

Concepting and testing

PROTOTYPES

Once the decision of developing a cleat adjustment device was born any available material was used for creating protypes.
The goal was always clear, but the way to this very end product was a long and constructive one.
The final material and design had to be transparent so Corona visors, which were used at the very beginning of the COVID-pandemy were the first attempts to gain something tactile. With overhead transparencies especially the colors and cutouts were a little easier to create. With common cardboard which had to be doubled or tripled the outline of the cleat cutout could be easily tested. All available cleat colors have been put on and off a cycling shoe, also a device with all these cleats was made.

 

 

Testing and proving the template

REALISATION

The first presentable prototype which was now called “Sablona” has been sent to the Eurobike Award Competition, where it reached the finals.

One size fits all was one main goal to serve the red, blue, yellow, black and grey cleat. For the mtb cleat a 3D version was necessary, due to the recessed cleat under the sole-level. This should be realized by watching childrens plays. Like a module or building block it should fit and hold in its desired place. Later it was called “cookie-cutter”.

 

 

 

Building and shaping

PERFORMANCE

The final product should fullfill the demands of any cyclist who wants to pedal effectively. Therefore every markup and line had to be in the right place. The credo is still the same:
As much as necessary, as little as possible

 

 

We don`t want you to ride with bad performance!