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Anatomie

Fahrradspezifische Anforderungen, Athletik

Besondere Voraussetzungen beim Tritt

 

Areal

Das erfüllte Bewegungsausmaß der Gelenke ist bei der Tretbewegung überschaubar, denn auf der Umlaufbahn der Pedalachse bewegt sich das Pedal am äußeren Ende des Kurbelarms. Der fixierte Schuh dreht sich radial zum Drehmittelpunkt – dem Tretlager – im Kreis, bei einer 175mm Kurbel ist dieser Kreis 35cm im Durchmesser.

Die vorliegenden Maß-Ab- und-Umstände beim Radfahren sind also relativ nüchtern, es werden wahrscheinlich keine großen Überraschungen während des Pedalierens zu erwarten sein.

Genauigkeit

Einzig das Aus- und Einrichten der Pedalplatten steht diesen repetitiven Grundvoraussetzungen im Weg, und zwar ordentlich!
Auf einer gleichbleibenden permanent wiederholten Tretbewegung können sich Symptome einschleichen, wenn die Einstellungen unsachgemäß sind. Damit sich eben keine Symptome weiterentwickeln können, ist eine mangelhafte Pedalplattenposition zu verhindern!

Cleat Setup-Einstellung der Pedalplatten

Die Cleats sollten immer perfekt installiert werden, denn mit der idealen Passung zwischen Fuß-Schuh und Pedal werden Ineffizienz und Verletzungen vermieden, induzierte Kniebeschwerden, ein schwammiges Trittgefühl und erhöhte Spannungen rund um das Sprunggelenk und eine Etage höher im Knie haben somit keine Chance.

Das Optimieren vom Hot-Spot Pedal macht Sinn!

Fussformen in EU

Fußformen in Mitteleuropa

Groß im Auftritt

 

Die Fußform variiert nicht nur durch Belastung, Körpergewicht und Alterung, sondern durch ihre typische Ausprägung.

Zehenlänge und Zehengeometrie lassen den Fuß in typische Formen einteilen.

Ägyptischer Fuß

Der große Zeh ist am längsten, die restlichen werden rel. gleichmäßig kürzer.

Die ägyptische Fußform geht in einer gleich-mäßigen Linie von innen (medial) nach außen (lateral)

Griechischer Fuß

Der zweite Zeh ist am längsten, die restlichen sind kürzer.

 

Die griechische Fuß-form hat den 2. Zeh am längsten ausgeprägt

Römischer Fuß

Die ersten drei Zehen sind gleich lang, die beiden äußeren sind kürzer

Die römische Fußform geht in einer gleich-mäßigen Linie vom 1. zum 3. , der 4. und 5. ist jeweils kürzer

Germanischer Fuß

Nach dem großen Zeh sind alle weiteren Zehen gleich lang

Die germanische Fuß-form geht in einer gleichmäßigen geraden Linie von innen (medial) nach außen (lateral).

Oder nennt man es doch Bauernzehen oder gar Keltische Fußform?

Mensch & Fahrrad

HALLUX VALGUS

PEDAL AXIS

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ANATOMIE

Knochenbau im Fuß

5 Mittelfußknochen

Die fünf Mittelfußknochen sind für die Pedalplatten relevant, sie bilden eine zentrale Struktur im Fuß.
In der Medizin werden sie als „Ossa metatarsalia“ (lat.) bezeichnet. Eine Nummerierung der einzelnen Mittelfuß-knochen erfolgt von innen nach außen, also vom großen zum kleinen Zeh: Os metatarsale I bis V.

Der erste und innere Mittelfußknochen (Os metatarsale I) ist mit der Großzehe verbunden, der kleine Zeh bildet mit dem fünften Mittelfußknochen (Os metatarsale V) den fünften und äußeren Zehenstrahl.

Jeder Mittelfußknochen hat denselben anatomischen Aufbau bestehend aus Köpfchen, Körper und Basis.

 

 

 

Bezug auf Pedal und Fahrrad

Die Mittelfußköpfchen I und V werden angepeilt!
Der Platz dazwischen definiert das Areal der Pedalachse

 

Die anatomischen Voraussetzungen geben den Ton an.

Der persönliche Fingerabdruck beider Füße ergibt ihre optimale Position an den Pedalen

 

 

MTP – METATARSOPHALANGEAL

Der Fuß besteht in der vorderen Mitte aus 5 Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia). Diese werden an ihrem sogenannten Köpfchen (Caput) lokalisiert. Die Mittelfußköpfchen liegen in den Gelenkpfannen der einzelnen Zehenknochen.

Die Zehengrundgelenke bekommen zur Orientierung Nummern von 1-5.
Die medizinische Bezeichnung erhält Römische Ziffern von I-V.

Beispiel:
Das Großzehengrundgelenk ist das MTP Gelenk (Meta-Tarso-Phalangeal Gelenk) des ersten Zehenstrahls, deshalb MTP-1.

KNOCHEN – FUSS-SKELETT

Gemeinsam mit dem Tuber calcanei am Fersenbein (Calcaneus) bilden die beiden MTP´s eine Unterstützungsfläche in Form eines Dreiecks. Dies stellen auch genau die Auflagepunkte des Fußskeletts dar.

Der reale Fußabdruck hat aber eine wesentlich größere Unterstützungsfläche die durch die vorhandenen Weichteile hervorgerufen wird.

BAND-APPARAT

Der Bandapparat sichert diese Fußform ab. Er ist an sich unermüdbar und legt den Fußabdruck grundlegend fest. Ist dieser Bandapparat aber überdehnt, findet die Fußstruktur von selbst nicht mehr in die alte ursprüngliche Form zurück. Bleibende Fußdeformitäten haben hier ihre Ursache.

Bio-Ergo-nomie

Anatomie – Bio-Position

GGG und KGG / MTP1 und MTP5 / Fußwurzelknochen – Groß- und Kleinzehengrundgelenk

Der Fuß besteht in der vorderen Mitte aus 5 Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia). Diese werden an ihrem sogenannten Caput lokalisiert. Das prominente Caput des Os metatarsale 1 (Fußinnenseitig hinter der Großzehe) ist der innere knöcherne Stützpunkt, es wird hier mit GGG abgekürzt. Das Caput des Os metatarsale 5 (kleinzehenseitig) ist der äußere knöcherne Stützpunkt, es wird hier mit KGG bezeichnet.

Gemeinsam mit dem Tuber calcanei am Fersenbein (Calcaneus) bilden sie eine Unterstützungsfläche in Form eines Dreiecks. Das sind die Auflagepunkte des Fußskeletts. Der Fußabdruck selbst hat eine wesentlich größere Unterstützungsfläche, sie wird durch die vorhandenen Weichteile hervorgerufen.

Der Bandapparat sichert die Fußform ab, er ist unermüdbar und legt den Fußabdruck grundlegend fest.
Ist dieser Bandapparat überdehnt kann die Fußstruktur aus sich heraus nicht mehr in die alte ursprüngliche Form zurück. Fußdeformitäten haben hier ihre Ursache

 

 

Einstellung der Cleats

Individuelle Ausrichtung der Cleats mittels Sablona

 

Das V-II-A-KONZEPT baut ganz selbstverständlich auf anatomische Grundlagen auf, es ist durch den Bezug auf die individuellen Begebenheiten und der zu erreichende Cleat-Einstellung zweifellos.

Die eingenommene Fußstellung mit der eben typischen Ausrichtung der Zehen will am Pedal eingeklickt, unbedingt wiedererkannt werden.

Anatomie - Bio-Position

V-II-A- oder V-A-II – Ganganalyse

Die natürliche Fußstellung bestimmt die Ausrichtung der Cleats. Dabei gilt die Unterscheidung in drei Ausrichtungen – nach außen (V) oder innen (A) rotiert und parallel (II).

Blickt man von oben auf die eigenen Füße erkennt man vielleicht individuelle anatomische Voraussetzungen.

Durch eine Ganganalyse, beobachten der eigenen Spuren im Sand, erkennen der nassen Fußabdrücke am Fließen-Boden, visualisieren der Laufspur im Schnee oder Matsch kommt die bevorzugte Fußstellung bildlich hervor.

Sind die Fersen näher beisammen und die Zehen stehen weiter auseinander stehen sie im V-Stil.

Sind die beiden gedachten Linien zwischen Großzehengrundgelenk und Ferseninnenseite nahezu parallel, stehen sie im Parallelstil (II).

Zeigen die Zehen zueinander und haben die Fersen gleichzeitig mehr Abstand, stehen sie innenrotiert im A-Stil.

 

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ERGONOMIE

Hintergrund vom v-II-a-Konzept

V + A Stellung der Füße

Prägung

Ihr Gang, ihre Bewegungen und ihr Stil beim Laufen zeigt eine ganz persönliche Note.

Diese Handschrift wird sich um eine Nuance von jemand anderen unterscheiden.

Dieser feine Unterschied macht eben einen Unterschied!

 

Fuss – Position

Die Position < vor – zurück > wird durch das Großzehengelenk bestimmt

 

Fuß – Stellung

Die Fußstellung identifiziert die
< Ausrichtung >